Eine Tür geht zu, eine andere geht auf…

8 Jan

Liebe Frauen,

das Jahr 2013 beginnt für mich mit einer Veränderung meines Arbeitsplatzes. Ihr findet mich nun nicht mehr in der Hebammenpraxis in Kreuzberg, da die Zusammenarbeit zwischen der Inhaberin und mir als Yogalehrerin nicht verlängert wird.

Besonders mit Euch Frauen, die meine Yogakurse dort im Laufe der Jahre besucht haben, verbindet mich ein Band der Freude.
Für alle Frauen, die aktuell in meinen Kursen sind, stehe ich selbstverständlich bei Fragen zur Verfügung.

Ihr könnt mich über das Kontaktformular oder unter
01577-3857013 erreichen.

Meine neuen Arbeitsorte sind:
Die Hebammenpraxis der Spreehebammen in Neukölln.
Selchower Str. 22 (U –Boddinstr.).
und ab Mitte März
Die Hebammenpraxis Glücksgefühl in Friedrichshain
Fredersdorfer Str. 10 ( U-Weberwiese, S-Ostbahnhof)

Selbstverständlich bin ich für Euch da und unterrichte Euch im neuen Ambiente gerne weiter.

Bei allen Frauen möchte ich mich ganz herzlich bedanken für die schöne Zeit und die geteilten Momente.

Liebe Grüße Patricia

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Licht und Freude für 2013

31 Dez

Liebe Frauen,

Ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen. Wir haben ein Stück Leben geteilt, zusammen gelacht und geweint und Yoga gemacht.

Ich wünsche Euch Licht in diesen Tagen und Güte im Herzen. Ausreichend Kraft und Schlaf.

Danke, dass Ihr so viel mit  mir geteilt habt. Grüßt die mutigen und tapferen Mütter in Euch, wenn ihr Euch selbst feiert 😉

Als Ausblick auf kommende Tage mit Euren wachsenden Kindern in eine schöne Zukunft, meine Tochter an einem Dezembertag 2012.In tiefer Freude und Dankbarkeit Eure Patricia

 

Foto

Kurzmitteilung

Schatten und Licht

22 Nov

Liebe Frauen, liebe (werdende) Eltern,

In meinen Kursen lege ich großen Wert auf persönlichen Austausch. So kommen viele, sehr berührende Geschichten zu mir. Hier ein Bericht von Florentine Junis, die als Kind sexuell mißbraucht wurde. Sie besucht mit ihrer kleinen Tochter einen Rückbildungskurs von mir und hat den Mut aufgebracht, von ihrem Schicksal zu berichten. Wir haben zusammen beschlossen ihre Geschichte hier zu veröffentlichen mit dem Focus, anderen Frauen Mut zu machen die oft lange Kette von Gewalt in ihrer Familie zu durchbrechen und so das Leben ihres eigenen Kindes zu schützen. So kann auch eine Heilung der eigenen Seele stattfinden.

Der Bericht wird weiterhin in meiner Rubrik Licht und Schatten zu lesen sein. Bei Fragen oder dem Wunsch Kontakt aufzunehmen, wendet Euch gern an mich.

Anbei ein weiterführender link zum Thema. Zartbitter ist eine wirklich gute, hilfreiche Seite, weil sie sich um die Kinder, aber auch um die Mütter und Väter kümmert, denen dieses Schicksal zu Teil geworden ist.

http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Muetter_Vaeter/8000_eltern_ratgeber.php

Hier der Bericht von Florentine:

Gibt es so etwas wie Zufall  oder Vorbestimmung ?

Das russische Wort Zufall bedeutet in der korrekten Übersetzung „unbestimmte Notwendigkeit“.
Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, machte ich mir, wie alle Mütter, Gedanken um die Vorbestimmung meines Kindes. Farbe der Augen und Haare, Form der Füße und Hände – eben alles was das Genmaterial in der Erbmasse enthält – die Hardware.
Aber was ist mit der Erbmasse in Form der Software?
Als ich vor vielen Jahren einen unbestimmt notwendigen Unfall hatte, war es unausweichlich eine Psychotherapie zu machen.

Am Nikolaustag, im Alter von 6 Jahren, begann der jahrelange Schatten meiner Kindheit.
Der Mann an der Seite meiner Mutter nahm sich als Guten- Nacht- Ritual das Recht heraus, Analverkehr bei mir zu praktizieren. Von einer Therapie wollte ich lange nichts wissen, aber nach dem Unfall hatte ich nur diesen einen Gedanken.
Während den Sitzungen kamen natürlich auch Fragen zu meiner Familie. Und siehe da, es wurde mir schrecklicher Weise ein Familienerbe mitgegeben, denn mehrere Generationen vor mir begannen in unserer Familie die sexuellen Übergriffe. Bei meiner Mutter im Kleinkindalter, bei meiner Oma im Kindesalter und bei deren Mutter als Kind und später als Frau bis sie mit 76 Jahren die Erlösung durch den Freitod fand.

Am Ende meiner Therapie lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Wir erlebten nach knapp 5 Jahren Beziehung die erste Schwangerschaft. Im 3. Monat allerdings kam es zu einer Fehlgeburt. Ein Jahr darauf war ich wieder schwanger, und auch diesmal eine Fehlgeburt im 3. Monat. Ich war am Ende und suchte erneut meine Therapeutin auf.
Der Nachname, den ich zu dieser Zeit trug, war der meines Peinigers und meine Therapeutin erinnerte mich daran, dass ich mal erwähnte unter diesem Namen würde ich kein Kind bekommen.
Im Jahr 2010 wurde meinem Antrag auf Namensänderung zurück zu meinem Geburtsnamen statt gegeben. Und 2 Jahre später bekam ich eine gesunde Tochter. Zufall?

Im Vorbereitungsgespräch zur Geburt wurde ich von der Hebamme gefragt, ob sexuelle Übergriffe bei mir vorliegen, da es bei einer natürlichen Geburt zu Schmerzen mit Erinnerungsfaktor kommen kann. Und es gab während meiner Geburt diesen winzig kleinen Moment, wo ich wusste was sie meinte. Die Geburt meiner Tochter dauerte verhältismäßig kurz. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es bei einer langen Geburt zu Erinnerungen kommen kann, welche in einer Depression enden.
Es gibt viele Bücher und Ratgeber zum Thema sexueller Missbrauch, aber heilen kann nur das Anschauen der eigenen Geschichte mit den individuellen Facetten.
In meinem Fall kann ich nur sagen, die Software wurde umgeschrieben und meiner kleinen Tochter steht eine eigene Geschichte bevor.
Ich wünsche allen Betroffenen die Kraft und Energie für die Bewältigung  der eigenen Geschichte, und anschließend das unbeschreiblich große Glück die gewonnene Lebensfreude mit dem eigenen Kind zu genießen.

Florentine Junis

Familienhebamme – Hilfe im ersten Lebensjahr

2 Nov

Familienhebamme – Hilfe im ersten Lebensjahr

Diese sehr hilfreiche Broschüre möchte ich allen Eltern zur Verfügung stellen, die folgende Fragen haben. Der Inhalt stammt unverändert von der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER in Kooperation mit dem Bezirksamt Friedrichhain-Kreuzberg. Ich habe selbst dort angerufen und es klappt! Bisher gibt es keine Warteliste. Eine tolle Sache!

Wenn die Schwangerschaft und das erste Lebensjahr des Kindes schwer werden, wo bekomme ich Hilfe?

Was soll nur aus mir und meinem Kind werden?

Warum ist es auf den Ämtern so kompliziert?

Welche Hilfe kann ich finden und in Anspruch nehmen?

Wieso schaffe ich es nicht, dass mein Baby aufhört zu schreien?

Wer kann mir helfen, dass ich gelassener mit meinem Kind umgehe?

Wenn Ihnen solche und andere Fragen nicht unbekannt sind und wenn Ihnen die Anwort kilometerweit entfernt zu sein scheint, dann fragen Sie doch einfach eine Hebamme oder eine Familienhebamme.

Wie kann Ihnen eine Hebamme helfen?

Hebammen helfen Ihnen kostenlos während der Schwangerschaft, Geburt und die ersten acht Wochen nach der Entbindung.

Anmerkung von mir: Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Gesundheitsberatung, Vorsorge und Vorbereitung auf die Geburt gehören genauso zu den Angeboten, wie die Hilfe bei der Geburt und die Betreuung danach.

Und was kann eine Familienhebamme darüber hinaus leisten?

Familienhebammen sind speziell ausgebildet und helfen Ihnen weiter – auch nach der achten Lebenswoche Ihres Kindes.

Sie unterstützen Sie zum Beispiel in medizinischen Fragen, bei psychischen und gesundheitlichen Problemen, bei pflegerischen Problemen Ihres Kindes und in allgemeinen Fragen.

Kurz gesagt:

Sie hilft Ihnen im ersten Lebensjahr des Neugeborenen, damit Sie sich später selbst helfen können.

Sie können die Hilfe einer Familienhebamme auch  in Anspruch nehmen, wenn Sie und/oder Ihr Kind nicht krankenversichert sein sollten.

An wen können Sie sich wenden?

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin setzt in Kooperation mit der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER Familienhebammen ein. Wenn Sie glauben, Sie kommen nicht allein weiter, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Koordinatorin für den Einsatz von Familienhebammen.

Koordinatorin:

Karin Possiel

Telefon: 030/902982384

Mail: Karin.Possiel@ba-fk.verwalt-berlin.de

Rückbildungsyoga ist mehr als Gymnastik und Beckenbodentraining

30 Aug

Rückbildungsyoga soll Dir als Mutter ein Zeitfenster bieten, in dem Du keine weiteren Aufgaben hast, als nur Dich Dir selbst zu widmen. Doch wie soll denn das mit Baby funktionieren! Im Schwangerenyoga hast Du besonders das Eins sein mit Dir und Deinem Körper/Baby genossen, die Entspannung und Konzentration auf Dich und Deinen Atem. Umso wichtiger ist es nun für Dich, Ruhe und Entspannung im Chaos nach der Geburt zu finden.

Das Chaos ist ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung und damit der Gegenbegriff zu Kosmos, dem griechischen Begriff für die Ordnung. Mütter bewegen sich in der Regel zwischen diesen beiden Extremen.

Im Rückbildungsyoga kannst Du Dich neu erfinden und erfahren, wie Du Dich in dem beständigen Zustand der Veränderung entspannen kannst. Loslassen vom inneren Ordnungssystem, sich hinwenden zum Jetzt, sich dem Augenblick ergeben und das Abenteuer Baby genießen. Yoga ist Üben im Alltag.

Rückbildungsyoga mit oder ohne Baby – was passt zu Dir?

Rückbildungsyoga mit Baby bedeutet, dass Du lernst Deine Aufmerksamkeit bewusst zu lenken. Zu Beginn eines Rückbildungskurses mit Baby erlebe ich immer wieder, dass die Mütter jeden Augenblick bei ihrem Baby sind. An Übungen und Atmen ist nur schwer zu denken. Und das ist auch „in Ordnung“, denn das wurde von der Natur so eingerichtet, um das Baby zu schützen. Im geschützten Yoga Raum kannst Du in Deinem eigenen Tempo einen guten Umgang mit dem Muttersein finden. Freiräume schaffen für Dich und Dein Baby: Atemzüge für Dich nehmen, eine Übung für Dich genießen und dann bewusst für Dein Baby atmen und eine gemeinsame Übung mit Deinem Baby machen.

Kurz: Du lernst die Aufmerksamkeit von Deinem Baby weg, hin zu Dir zu lenken und zurück. Es ist die schöne und zugleich schmerzliche Erfahrung, dass ihr nicht mehr eins seid, sondern zwei sehr unterschiedliche, besondere Wesen.

Rückbildungsyoga ohne Baby gibt Dir die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit ganz auf Dich zu lenken. Dich wirklich einmal fallen zu lassen, alle Übungen zu hören, zu verstehen und zu auszuführen. Es bedeutet auch, dass Du über Dich sprechen kannst, wenn Dein Herz einmal schwer ist. Du bekommst einen kleinen Abstand zu Deinen täglichen Aufgaben mit Kind und kannst mal von „draußen“ drauf blicken.

Kurz: Entspannung pur.

Beide Varianten haben ihre Berechtigung und machen Sinn. Vielleicht brauchst Du auch beides?

Weitere Informationen über laufende Kurse findest Du unter der Rubrik Termine & Preise im Hauptmenü meines Blogs.

 

 

 

Rasante Geburt

24 Aug

 Liebe Patricia,

das war rasant.

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Ich fühle mich immer noch ein wenig durchgerüttelt, aber langsam rutscht alles wieder an seinen Platz und ich finde endlich die Ruhe Dir zu schreiben.

Am 14. Juli wurde unser Sohn Juri geboren. Einen Tag vor dem prophezeiten Termin und in einem Affenzahn. Das erste Kind falle nicht raus, sagt man. Ich war mir da nicht mehr so sicher. Um 23:30 die erste Wehe – sofort geburtswirksam. Und das steigerte sich dann ohne Gnade und ohne ein mir klares Ende in Sicht. Ich hatte ja quasi keine Ahnung von der Geburt. 3 Stunden später lag er dann allerdings bereits auf meinem Bauch. Kam regelrecht aus mir herausgeschossen.

Ohne Deine Töne, Atemtechniken und Bewegungen hätte ich das Tempo kaum durchgestanden. Auch wenn ich es in den letzten beiden Wochen vor der Entbindung nicht mehr in den Kurs geschafft habe: Vielen Dank für das fantastische Training!!

Liebe Grüße
Anett

Streit um Hausgeburten: Kuschelatmosphäre plus High-Tech-Medizin

31 Jul

Heute erhielt ich von einem guten Freund unten stehenden Artikel zum Lesen. Das Thema Geburt – wo und wie – hat die großen Medien erreicht und wird besprochen. Leider sehr oberflächlich wie ich finde.

Denn es geht ja eben nicht um Kuschelatmosphäre und Wellness im Krankenhaus, sondern darum, dass das Personal dort fähig ist, eine natürliche Geburt zu leiten ohne dauernd einzugreifen – es sei denn besagter Notfall tritt ein. Dass aber gerade das Eingreifen, Wehentropf hier, Wehenblocker da
etc. sowie Schichtwechsel von Hebammen mit verschiedenen Meinungen u.a. die Geburt negativ beeinflussen können – das wird hier nicht untersucht.
Und als Dekoration braucht es auch keinen Geburtshocker.

Artikel ist nachzulesen unter:

Zitat aus Spiegel online:

„Für die meisten Schwangeren ist klar: Sicherheit geht vor – das Baby
kommt im Krankenhaus zur Welt. Aber wie gefährlich ist eine Entbindung
außerhalb der Klinikmauern? Studien lassen viel Raum für Interpretation.
Klinikärzte setzen sich jetzt für mehr „Wellness während der Geburt“
ein.“

Von Heike Le Ker

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/0,1518,821295,00.html

Zweisamkeit zwischen den Wehen

29 Jul

 Eine Geburt dauert in der Regel lang. Ausnahmen bestätigen die Regel. Sie beginnt unverkennbar mit Wehen. Dann ist es soweit. Es geht los.

Wichtig auf diesem Weg ist besonders der Glaube an die eigene Kraft, seine Ressourcen zu kennen und zu nutzen.

Es kann vorkommen, dass Deine Kräfte von aussen stehenden während der Geburt falsch eingeschätzt werden.

Vielleicht, weil Du bereits viele Stunden in der Wehenarbeit gesteckt hast und Dein Körper und Dein Baby im Bauch eine Pause brauchen und deshalb die Wehentätigkeit nachläßt. Dann wird Dir vielleicht gesagt, dass Du es nicht schaffst aus eigener Kraft. Dann geh in Dich und frag Dich selbst: Wie geht es mir? Hab ich noch Kraft? Sprich mit Deinem Baby. Und wenn Du irgend kannst, bleib bei Dir und geh voran. Jede Wehe ist ein Schritt zu Deinem Baby hin.

Der wichtigste Helfer ist hier Dein/e PartnerIn/BegleiterIn. Besonders schön und intensiv empfand ich die letzte Geburt, bei der ich beiwohnen durfte. Hier war der Partner am richtigen Platz, hat mit geatmet und stets versucht seiner Frau zu folgen – in allen Entscheidungen und Gefühlen während dieser langen Geburt. Ich erinnere mich besonders an die Wehenpausen, in denen auch dieses innige Bild entstand. Cori lächelte tief aus dem Herzen heraus. Über lange Strecken der Geburt auch während der Wehen war da dieses innere Strahlen und Lachen.

In jedem Krankenhaus gibt es Rahmenbedingungen, die mitunter enge Grenzen stecken, Normen, die eingehalten werden müssen. Dessen sollten sich alle werdenen Eltern bewußt sein, die dort gebären wollen. Die Geburt ist ein Durchnavigieren durch Richtlinien und eigene Bedürfnisse. Und irgendwo in diesem Niemandsland trifft man sich und das Kind wird geboren.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Cori und lieber Thomas, zu der Geburt Eurer Tochter Merlind. Sie ist wunderschön.

Besonderen Glückwunsch aber auch zu dieser innigen von Liebe getragenen Geburt, die nicht ohne Klippen war!

Neu! Hausbesuch zur Einstimmung auf die Geburt

17 Jul

Immer wieder begegnen mir diese Geschichten: Mein Partner war bei der Geburt dabei, ABER…

Proportional mit dem wachsenden Bauch fühlen sich besonders Männer oft aussen vor. Da sind Hebammen, Frauenärzte, Yogalehrerinnen und umgeben seine Frau. Wo bleibt er? Der Anker für das gemeinsame Erleben könnte der Geburtsvorbereitungskurs sein.

Ohne Frage: Ein Geburtsvorbereitungskurs bei einer Hebamme ist eine gute Vorbereitung auf die Geburt und ich empfehle dorthin zu gehen.

Zusätzlich zu diesem Kurs möchte ich Paaren anbieten, sich ganz individuell auf die Geburt einzustimmen. Ich besuche Euch zuhause in einem Zeitfenster von zwei Stunden. Wir finden heraus, was Euch bewegt. Wichtig ist mir, dass beide getrennt voneinander die Möglichkeit haben Bedürfnisse zu äußern.

Wir finden heraus, welche Voraussetzungen für beide wichtig sind, um ein gutes, entspanntes Geburtserlebnis miteinander zu teilen .

Es kann vorkommen, dass ein Mann lieber nicht bei der Geburt dabei sein möchte. Dass er, geprägt durch seine Religion oder Herkunft, großen Respekt vor dem Gebärvorgang hat. Vielleicht ist es manchmal die bessere Lösung. Fällt der gefühlte Zwang in solch einer Situation weg, können andere Kapazitäten frei werden, seine Frau zu unterstützen.

Manche Paare finden bei meinem Hausbesuch heraus, welchen konkreten Ort der Partner im Moment des Gebärens einnehmen will, z.B. hinter der Frau stehend oder sitzend. Dieses Bild gibt ihm die Freiheit die Geburt besser genießen zu können.

Oft kommt es vor, dass Paare sich noch einmal aussprechen. Ich lege hier Wert auf das Zuhören ohne zu Werten und nicht in Vorwürfen zu enden.

Für all das gibt es angeleitete Übungen, sowohl in der gemeinsamen Kommunikation, als auch als Hilfestellung während der Geburt.

Ziel ist es, das Paar so in die bevorstehende Geburt zu entlassen, dass beide ein gutes Fundament haben: Die Sicherheit am richtigen Platz zu sein und sich gegenseitig zu respektieren.

Dazu gehört Klarheit, Tacheles reden und sich von Herzen berühren.

Termine vergebe ich über mein Kontaktformular. Ich freue mich auf Euch.

Die „special stunde“

26 Jun

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Liebe Patricia,

ha, du bist schuld, nach deiner yoga stunde kam ich in Fahrt und hab am naechsten Abend geboren! 😀 Ich wollte ja schon unbedingt, deswegen danke dafuer!

Muss allerdings sagen, die Geburt war lang und heftig.

Nachmittags kamen leichte Wehen,ab 21uhr musste ich sie veratmen…in der Frueh gegen 7uhr sind wir dann auf in die FERA. Gegen 16uhr war ich schon ganz schoen fertig und meine Gebaermutter wohl auch, denn die Wehen wurden schwaecher. Muttermund erst 8cm offen. Mit Wehen-Tropf, zwei sehr starken Hebammen und meinem ebenso starken Mann habe ichs aber letztendlich geschafft,auch ohne PDA. 19uhr35 kam der (achtung) 4250g schwere und 54cm lange, drahtige und muskuloese (ohne Witz!) Johann Kasimir aus mir raus.

Auch er war schlapp und strapaziert,blau weil Nabelschnur um den Hals, hat sich aber schnell erholt und entwickelt sich seitdem aeusserst vorbildlich.

Ich bin weniger fit, hatte nach der Geburt gut mit dem Kreislauf zu tun +Erkaeltung davor, waehrenddessen und jetzt immer noch. Aber mein Koerper leistet einen super Job und heilt und bildet sich zurueck wie ein Weltmeister. Sooo viel zu heilen gibts uebrigens gar nicht, denn ich trug keinerlei Verletzungen davon 🙂

Mit diesen gluecklichen Worten und vielen Gruessen an dich und deine special Stunde am Mittwoch,

Daria