Vita


Ich bin Geburtsbegleiterin (Doula) Yogalehrerin, Beckenbodentrainerin, Entspannungspädagogin mit Schwerpunkt Autogenes Training und Hypnobirthing.  Da ich als Doula Geburten begleite, ist mein Yogaunterricht Praxis orientiert und spezialisiert auf die Prozesse rund um die Geburt. Wichtig ist mir die Selbstbestimmtheit meiner Kundinnen/Paare während der Geburt. Achtsamkeit und Respekt schätze ich in der gemeinsamen Arbeit. Ich habe selbst eine  Tochter geboren und lebe in Berlin und München.

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1971 geboren in München verlebte ich eine behütete, sorgenfreie Kindheit. Meine Helden waren damals Pippi Langstrumpf, die Maus auf dem Mars und Signore Rossi. Bücherlesen war für mich kaum möglich, da ich schon als Kind nach ein paar Zeilen einschlief. So gern ich auch wollte, es klappte einfach nicht. Also fanden meine Eltern die Lösung, indem sie mir Hörkassetten schenkten und mir vorlasen. Das liebe ich bis heute und die Gabe anderen zuzuhören, kommt aus diesen schönen Kindheitserlebnissen heraus.

Mit dem Schreiben war das eine ganz andere Sache. Ich wurde nie müde anderen Dinge zu erzählen oder diese aufzuschreiben und so schrieb ich schon sehr früh Geschichten nieder oder schuf meine eigene Radiosendung als „Susi“. Meinen eleganten Namen, der allzu aristokratisch klingt, konnte ich erst später schätzen. Ich wollte gern Susi, Babsi oder Sonja heißen.

Aus dem gut zuhören und dem Talent zu schreiben, Dinge aufzunehmen und kreativ umzusetzen, entwickelten sich meine späteren Berufe, die allesamt mit der Arbeit an Menschen zu tun haben.

Während der Studienzeit entdeckte ich Yoga für mich. Zunächst fühlte ich mich zu dem Wort Yoga hingezogen. Bei einem Studentenjob, ich faltete Pläne für mehrere Architekten, überkam es mich, ich lief zum Computer und gab Yoga Berlin in die Suchmaschine ein. Es erschienen zwei neu eröffnete Yogastudios, die ich beide anschrieb mit den Worten: „Haben Sie vielleicht Arbeit für mich?“ Beide Studios meldeten sich und hatten Arbeit. Ich wurde Rezeptionistin im Yogastudio und schon bald reifte der Entschluss in mir selbst Yogaleherin werden zu wollen.
Die Geburt meiner Tochter Selma  war ein einschneidendes Erlebnis für mich. Ich hatte mich entschieden, mein Kind in der Hebammenpraxis „FERA“ auf dem Gelände des Wenckebach-  Krankenhauses zu gebären. Es wurde eine natürliche, schöne Geburt. Drei Stunden später fuhr ich mit Selma nachhause. Ich legte Selma auf dem Sofa ab und dachte plötzlich: „Und jetzt?“. Ich hatte mir keine Gedanken darüber gemacht, was nach der Geburt passieren würde. Die erste Nacht verlief in tiefem Schlaf. Aber schon bald kristallisierte sich heraus, dass Selma ein kleiner Schreihals war. Und dann wurde mir klar, dass etwas nicht stimmte. Es gab Stillprobleme. Meine Hebamme konnte diese nicht sofort lösen und so dauerte es für mich gefühlt quälend lange, bis die rettende Hilfe kam. Eine Freundin, die ähnliche Probleme hatte, empfahl mir eine sehr gute Stillberaterin und ab da wurde alles zunehmend besser.

Aus dieser eigenen Erfahrung heraus wuchs der Wunsch in mir, mich mit dem Thema Geburt und allem, was sich vorher oder nachher dem anschließt, eingehend zu befassen.

Das Begleiten von Geburten hatte sich bei mir schon viele Jahre früher von selbst ergeben. Immer wieder kamen Freundinnen und auch Frauen, die ich aus dem Yogastudio kannte, zu mir und fragten mich, ob ich bei ihrer Geburt dabei sein wolle. Natürlich wollte ich! Ich habe meine Berufung gefunden – ich werde zur Geburt gerufen- und liebe meine Arbeit sehr.

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