Was ist Vitamin K und warum wird es nach der Geburt gegeben?

17 Sep

Ich möchte Euch gern informieren über die Gabe von Vitamin K. Unmittelbar nach der Geburt  wird Euch als Eltern die Frage gestellt werden: Soll Ihr Kind Vitamin K bekommen und wenn ja, in welcher Form/Dosis? Ich bediene mich hier einem sehr informativen Artikel der Zieten Apotheke Berlin.

Vitamin K Prophylaxe im Säuglingsalter

Vitamin K spielt eine entscheidende Rolle im Gerinnungssystem unseres Blutes. Säuglinge benötigen pro Tag etwa 1 µg Vitamin K. Kinder, die ausschließlich gestillt werden, erhalten über die Muttermilch weniger Vitamin K, als Kinder, die teilweise oder gänzlich mit Flaschennahrung ernährt werden.
Bei einem von 10.000 voll gestillten Kindern ohne Vitamin-K-Prophylaxe treten Blutungen auf, bei einem von 30.000 Kindern kommt es zu Hirnblutungen, die zu lebenslangen Behinderungen oder zum Tod führen können.
Aus diesem Grund gibt es in Deutschland die Empfehlung Säuglingen nach der Geburt dreimalig im Abstand von einigen Wochen je 2 mg Vitamin K zu verabreichen.
In Holland dagegen hat sich ein Verfahren etabliert, bei dem das Neugeborene einmalig eine Dosis von 1mg Vitamin K oral erhält und danach über 3 Monate 25 µg einer verdünnten Vitamin-K-Lösung.
Anthroposophische Ärzte und Kliniken wenden seit Jahren ein Verfahren an, bei dem sie auf die einmalige hohe Anfangsdosis verzichten und über 3 Monate 25 µg pro Tag oral verabreichen. Diese Dosis kann gegebenenfalls durch eine einmalige höher dosierte Gabe von 1 mg ergänzt werden.
Daneben gibt es auch Eltern, die den kindlichen Vitamin-K-Bedarf über eine entsprechende Ernährung der Mutter decken. Vitamin K ist Bestandteil vieler grüner Gemüse, es findet sich aber auch in Olivenöl und Haferflocken.

Sie erhalten bei der Zieten Apotheke die Vitamin-K-Lösung für die niedrig dosierte Prophylaxe. Zwei Tropfen dieser Lösung entsprechen der täglichen Dosis von 25 µg. Informationen zu Aufbewahrung und Einnahme erhalten Sie auf einem Vitamin-K-Flyer.

Bezugsadressen:

Zieten Apotheke, Großbeerenstr. 11, 10963 Berlin, Tel. (030) 54 71 69-0,

Fax (030) 54 71 69-19
Zieten Apotheke Wedding, Gerichtstr. 31, 13347 Berlin, Tel. (030) 4 60 60 48-0,

Fax (030) 4 60 60 48-77

PEKiP – Raum für Dich und Dein Baby

2 Sep

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PEKiP – Das Prager Eltern Kind Programm

Liebe Eltern,

ich freu mich, Euch unsere neuen PEKiP Gruppenleiterinnen Eva und Ulli vorstellen zu dürfen. Beide geben Kurse sowohl Dienstag wie auch Freitag  bei den Spreehebammen, Selchower Str. 22, 12049 Berlin.

Bei Fragen, Interesse an den Kursen und Anmeldung meldet Euch bitte über folgende Emailadresse bei Ihnen an: pekip@spree-hebammen.de

Was ist PEKiP?

PEKiP® ist ein Gruppenangebot für Mütter oder Väter mit ihren Babys zur Begleitung der Entwicklung im ersten Lebensjahr.

Die Babys werden durch Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen von Ihnen in seiner Entwicklung begleitet.

Die Beziehung zwischen Baby und Mutter/Vater wird durch die intensive Aufmerksamkeit, durch gemeinsame im Spiel und Gespräch verbrachte Zeit sowie durch körperliche und gefühlsmäßige Nähe während der Gruppenstunden vertieft.

Es gibt ausreichend Spielraum, mit den anderen Teilnehmern Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen der Elternschaft auszutauschen.

Babys bekommen die Möglichkeit, andere Babys zu erleben und erste Kontakte auch zu den erwachsenen Teilnehmern der Gruppe aufzunehmen.

RAUM und ZEIT – ORT DES MITEINANDER SEINS

Unsere PEKiP Stunden finden in einem freundlichen, gut beheizten Raum statt, da die Babys sich beim PEKiP ohne Kleidung wohl fühlen, sich so freier bewegen und über die Haut vielfältige Anregungen wahrnehmen können, z.B. den zärtlichen Kontakt zu den Eltern oder die Berührung durch Spielzeuge oder andere Babys.

Unsere gemeinsame Zeit  verbringen wir, die Babys und die Erwachsenen auf weichen Matten auf dem Fußboden – auf einer gemeinsamen Ebene, optimal für die Bewegungsentwicklung der Babys, die Kontaktaufnahme aller Teilnehmer untereinander und die Einfühlung der Eltern in die Lebens- und Wahrnehmungswelt ihres Babys.

Die PEKiP Stunden sind strukturiert durch die Spielanregungen der Gruppenleiterin, die ganz individuell zum Entwicklungsstand sowie zum augenblicklichem Interesse und Bedürfnis des Babys passend und daher häufig in Einzelbegleitungen vermittelt werden.

Ich freue mich gemeinsam mit Euch, Eure Babys wachsen zu sehen, auf anregende Gespräche und Geschichten und auf ein Wiedersehen mit all jenen, die ich schon während Schwangerschaft und Geburt begleiten durfte.

Eine beschwerliche Schwangerschaft und eine schnelle Geburt

22 Aug

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Es ist wahr was sie sagen: beim zweiten Kind geht es schneller.

Am 4.4.2014 habe ich um 7:15 nach nur 4 Stunden Wehen meinen zweiten Sohn im Urban Krankenhaus geboren. Da ich dir, Liebe Patricia, auch nach der Geburt meines ersten Sohnes einen Geburtsbericht schickte, war es mir ein Bedürfnis dies nun, nach der zweiten auch zu tun.

Ich möchte vorweg erwähnen, dass ich keine schöne Schwangerschaft hatte. Beim ersten Kind hatte ich schon mit einer Symphysenlockerung zu tun, die mich einschränkte was Sport und Bewegung anging, bei der zweiten Schwangerschaft sollte sich dies jedoch um einiges verschlimmern. Hinzu kamen Beschwerden mit dem Ischiasnerv und dem Kreuzbein. Besonders in den letzten zwei Monaten gab es Wochen wo ich gar nicht gehen konnte. Mein älterer Sohn war zu dem Zeitpunkt anderthalb… Es war keine leichte Zeit für uns alle denke ich und erforderte organisatorische Höchstleistungen. Von den Ärzten hatte ich übrigens nicht die Unterstützung, die frau sich wünschen würde. Oft hieß es „Sie sind doch erst 28 und fit, das schaffen Sie schon“. Als ich eine Haushaltshilfe beantragen wollte: „Kann Ihre Schwiegermutter denn nicht kommen?“ und als es um Physiotherapie ging: „Lassen Sie sich doch mal von Ihrem Partner massieren“. Ich habe letztendlich eine Haushaltshilfe bekommen (die TK war zum Glück wider Erwarten am kooperativsten!), Physiotherapie, Stützstrümpfe, einen Bauchgurt und Ostheopatie. Nichts hat so richtig geholfen. Ich wusste ich muss da einfach durch. Aber mit diesen ganzen Schmerzen und Beschwerden (und leider auch dummen Ärzten) wuchs meine Angst vor der Geburt. Was mich irgendwie total durcheinander brachte! Denn instinktiv wusste ich, ich könne mir 100% vertrauen. Vor allem wenn ich doch schon mal ein 4250g Kind in einem Geburtshaus zur Welt gebracht habe! Das ging damals zwar alles nicht ganz so leicht und dauerte 23 Stunden, aber im Endeffekt war alles gut.

Mein Mann ist groß, ich bin nicht klein, auch dieses Kind sollte wieder recht schwer werden. Der Feindiagnostiker am Kudamm riet mir zum Kaiserschnitt. Selbst die erfahrene Hebamme im Urban, die auch außerhalb der Schulmedizinerkreise einen sehr guten Ruf genießt, warnte mich vor einer „Symphysensprengung“ und riet mir einen geplanten Kaiserschnitt in Betracht zu ziehen. In meinen verängstigsten Momenten kam eine wundervolle, einfühlsame Patricia zu mir nach Hause. Um mich und meinen Mann auf einen eventuellen Notkaiserschnitt vorzubereiten.

Der Termin näherte sich also und ich wünschte mir die Geburt herbei. Wie auch immer sie nun sein würde, zum Ende der Schwangerschaft hin kriegt frau ja zum Glück so eine tapfere Gleichgültigkeit und will es nur noch hinter sich bringen.

Ich hatte 2 Tage lang in großen aber regelmäßigen Abständen Übungswehen. Ein seltsames Phänomen, hatte ich so noch nie gehört. Sie waren oft nur ganz schwach aber alle 30 bis 60 Minuten. Ich dachte erst natürlich die ganze Zeit es geht bald los aber dann dauerte das und dauerte… Eines Abends hörte es dann plötzlich auf. Nach vier Stunden Nüscht ging ich ins Bett und war sauer. Es war der Abend des 3.4. – der errechnete Termin.

Nachts um 3 traf es mich dann aber mit voller Wucht und eine kräftige Wehe rüttelte mich wach. Ich ging ins Bad und duschte heiß, voller Vorfreude. Aber ein Teil von mir war sich sicher: die gehen wieder weg, bisschen entspannen, heiß duschen, dann weiter schlafen.😉 Nix da. Schnell wurde deutlich, dass sich das ganze steigert. Um 4 machte ich meinen Mann und meine Mama wach, um 5 meinen Sohn, um halb 6 lieferten wir diesen bei seiner Tante ab, dann ab ins Urban und nach einer Stunde Kreissaal war der „kleine“ 4230g und 57cm Junge da.

Die Wehen waren so heftig, dass ich teilweise dachte es reißt meinen ganzen Körper entzwei. Meinen Mann an den Händen umklammernd stand ich zittrig, weinend und schreiend da und meinte ich schaff das alles nicht. Bald kniete ich vor dem Bett, er auf der anderen Seite, so dass unsere Hände sich weiter halten konnten. Hinter mir die zwei Hebammen. Ich war so laut und das tiefe Tönen wurde eher zu so Monsterschreien, so dass ich die zarte Hebammenstimme gar nicht wahrnahm, die mir endlich erlaubte zu pressen. „WAS HAT DIE GESAGT? -AH! WARUM SAGT DIE DAS NICHT EHER!“ Und mit dieser Urgewalt drückte ich das Kind endlich raus. All die Schmerzen der Schwangerschaft. All die Zweifel und Ängste. Alles kam mit dieser enormen Kraft, die wir Frauen unter der Geburt aufbringen, in einem Schwall raus. (Und auch noch andere..äh…unappetitlichere Dinge, die ich weniger gerne erwähne. Ich füge das hier allerdings hinzu, weil es anderen Frauen vielleicht ähnlich ging und keine sich schämen sollte auch darüber zu sprechen. Es ist nämlich gar nicht schlimm. Ohne Witz, als ich zögerte und meinte auf die Toilette zu müssen, sagte mir die Hebamme ich solle „einfach machen“, ja sogar sie „wünscht sich das jetzt“. Clever denn es nahm mir die scheu und sie weiß ganz genau, dass in dem Moment wo die Frau loslassen kann die Geburt auch wirklich voran geht😉 Außerdem ist es mit einem warmen Waschlappen fix weggewischt und alles ist vergessen, gar kein Problem.)

Also war er da. Die Hebammen legten das Kind auf einem Tuch auf den Boden. Ich rappelte mich auf, drehte mich um und da lag es. Diese Freude! Strahlend wischte ich ihm ein bisschen Blut vom Gesicht und hob ihn auf. Das war der allerschönste Moment. Sie hüllten uns in Decken und legten uns aufs Bett und eine Weile lag er da nackt auf meiner Brust, das war einfach wunderschön.

Von dir, Patricia, hatte ich davon gehört. Dass eine Frau ihr Kind selber aufheben durfte- und ich fand das so schön! Ich versäumte allerdings diese Idee beim Vorgespräch mit der Hebamme zu äußern, das ging irgendwie alles unter in dem ganzen Stress. Wie durch eine nette Geste, von wem auch immer, ergab es sich dann aber ganz von allein, dass ich das erleben durfte und mir ein Wunsch erfüllt wurde, der diese starke Geburt so zauberhaft enden ließ.

An alle Mütter: bleibt stark. Und an dich Patricia: deine Arbeit ist so wichtig und es ist so toll, dass es dich gibt und du so sehr da bist für so viele Frauen. Danke.

Deine Daria

Geburtshaus – ein selbstbestimmter Ort

20 Aug

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Geburtsbericht
Samstag, 19. Juli 2014, 21.10 Uhr
Ein kleines Wunder namens Smilla Mathilda hat sich auf den Weg zu ihren stolzen Eltern gemacht. Bei Kerzenschein und in angenehm warmen Badewasser erlebten wir eine wunderschöne Geburt.

Noch am Tag zuvor, dem ET, hätte ich mir im Traum nicht ausmalen können, dass die Stunden der Schwangerschaft bereits gezählt sind. Laut Ergebnisse der Routineuntersuchung beim Arzt wären ein paar Tage durchaus noch drin gewesen. Auch ich hätte kein Problem damit gehabt, noch länger mit schönem Bauch durchs Leben zu gehen.
Am Abend setzten erneut die Wellen ein, wie sie es bereits seit ein paar Tagen getan hatten. Mit diesem Wissen und der Vorstellung, dass Frau merken würde, wann es denn wirklich los geht, habe ich wie immer an eine Übung gedacht, die am Morgen wieder vorbei sein würde. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es für mich kein eindeutiges Startzeichen gab. Die Kontraktionen, in der gleichen Intensität wie zuvor und in unterschiedlichen Abständen, hörten jedenfalls bis zum nächsten Tag nicht auf. 
Am Samstag um 14 Uhr und nach einigen Telefonaten mit unserer Hebamme war es dann tatsächlich Zeit, ins Geburtshaus zu fahren.
Erst als ich mich bei ihr versicherte, dass wir zu dritt nach Hause fahren würden, konnte ich loslassen und entspannt der Geburt entgegenblicken. Wir probierten allerhand aus: ich stieg in die Wanne, lag auf dem Bett, bekam die Füße, die Arme, den Rücken massiert, saß auf dem Gymnastikball und kniete vor dem Bett, sodass die Stunden vergingen. Scheinbar ohne Voranschreiten des Geburtsverlaufs. Ich hatte aber keine Energie und auch keine Lust groß rumzunörgeln und mich zu beschweren, sodass ich gelassen blieb und mich auf die Atmung konzentrierte.
Meine Hebamme schlug schließlich vor, die Fruchtblase zu öffnen, da sie hier den Grund der Verzögerung vermutete. Wieder in der Badewanne empfand ich entgegen ihrer Prophezeiung große und wohltuende Linderung während der Wellen. Das Wissen um die Pausen dazwischen empfand ich während dieser Phase so motivierend und kraftspendend. Auf einmal ging alles sehr schnell. Meinen Freund hinter mir in der Badewanne gab mir den nötigen Halt. Ich tastete nun das Köpfchen, verspürte einen enormen Druck. Zwei mal, das Köpfchen war geboren. Ein drittes und viertes Mal und der kleine Mensch lag in unseren Armen. An die Oberfläche befördert, öffnete sie ihre großen, dunklen Augen. Ein Moment unbeschreiblicher emotionaler Überwältigung. 

Unser Dank gilt allen, die das ermöglicht haben. Ein Mix aus sehr guter Vorbereitung seitens der Hebammen im Geburtshaus und in den Yogastunden bei Patricia, der entspannten und ruhigen Atmosphäre im Geburtshaus sowie das Vertrauen in meine Fähigkeiten wie denen unseres Kindes.

 
Alles Liebe, Jenny

Baden gegen Trauma

15 Aug

Auf der sehr empfehlenswerten facebook Seite Bauchinstinkt von meiner Kollegin Doula Claudia aus Hamburg fand ich folgenden Beitrag, den ich gerne teilen möchte. Ich selbst führe dieses Baderitual zusammen mit meiner Kollegin Tabea als Hausbesuch in Berlin durch.  Insbesondere bei traumatischen Bauchgeburten (Kaiserschnitt) bieten wir ausserdem ein Heilritual mit Tüchern (Rebozo Technik) an. Wir besuchen Euch gern.

Das Mutter-Kind-Heilbad

Das Heilbad ist ein Baderitual,welches nach stressigen,traumatischen Geburten oder Trennung eine Heilung auf der emotionalen Ebene für Mutter und Kind bewirken kann.Durch das Bad wird der natürliche Geburtsverlauf und Bondingprozess wiederholt oder gilt als Ersatz ,wenn er nicht stattgefunden hat.Dadurch können Mutter und Kind einen neuen ruhigeren oder sanfteren Anfang ohne Trennung erleben.Es schenkt dem Kind die Geburt und/oder die Geborgenheit bei der Mama neu und damit eine positive Unterstützung für das Urvertrauen.Der Mutter schenkt es die Hinbewegung zum Kind neu.
Das Baby wird beim Heilbad ins nasse Element getaucht ( so wie im Fruchtwasser des Mutterbauches),dann sanft und in Ruhe herausgehoben und noch nass in direktem Hautkontakt auf den Bauch oder die Brust der Mutter gelegt.Beide werden mit warmen Tüchern abgedeckt.Durch die Kombination von Bad und Bonding bekommt das Baby die Möglichkeit die negativen oder die durch Interventionen beeinflussten Geburtsprägungen aufzulösen oder sogar ganz zu heilen.Eine Kaiserschnittmutter oder jede Mutter die eine schwere Geburt oder Trennung von ihrem Baby erfahren hat,kann das Gefühl einer normalen Geburt durch das Heilbad nachholen.Das kann einer Frau helfen,sich mit einer enttäuschenden Geburt zu“ versöhnen“.

Ergänzung:
Ersatzbehandlung:
Eine Ersatzbehandlung ist für Teenager und junge Erwachsene gedacht.
Dabei spricht die Mutter mit ihrem Kind über belastende Aspekte in der Schwangerschaft oder Geburt.Je nach Persönlichkeit und Alter des Kindes,kann Dies in einem Mal oder mehrere „Teilgespräche“ geschehen.Im Anschluss daran bietet die Mutter ihrem Kind die „Ersatzbehandlung für damals,wo ich dir Wenig oder Nichts geben konnte“ an.Das heisst ,die Mutter gibt ihrem Kind etwas Liebevolles,etwas Verwöhnendes oder sie macht mit dem Kind einen gemeinsamen Ausflug.Das Kind bekommt einen „Ersatz“ oder eine „Wiedergutmachung“ für damals,als das Kind in der Schwangerschaft,während der Geburt oder bei einer Trennung nach der Geburt zu kurz kam.
Die meisten Kinder nehmen dieses Angebot gerne an und wissen intuitiv,dass es sich dabei nicht um materielle Wünsche handelt,sondern um emotionale.
Oft genannt werden dabei Rücken-oder Bauch kraueln,massieren,gemeinsames Kuscheln ohne Geschwister und die grösseren Geschwister wünschen sich oft,mit der Mutter etwas alleine zu unternehmen.
Bei vielen lösen sich dabei allmählich emotionale Narben.
Brigitte Meissner ist sozusagen die Mutter dieses Heilbades..sie hat es mit sehr viel Herzblut entwickelt..wer mehr dazu erfahren will,dem kann ich das Buch von ihr sehr empfehlen:
Emotionale Narben aus Schwangerschaft und Geburt auflösen von Brigitte Renate Meissner

Tönen – Atmen – Eine wunderbare Geburtsgeschichte

8 Aug

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Liebe Patricia,

ich hatte dir ja einen Geburtsbericht versprochen, der – sorry – etwas auf sich warten lassen hat.
Die Kleine benötigt ganz viel meiner Aufmerksamkeit und es gibt Tage, da ist sie von der Brust nicht wegzukriegen, da ist es gar nicht so einfach, mal Zeit für andere Sachen zu finden😉

Also, die letzten Wochen und Tage vor der Geburt habe ich mir schon immer wieder vorgestellt, wie ich diese gut bewältigen kann.
Da kam mir natürlich immer wieder die viel und gut geübte Bauchatmung und das Tönen, was wir beim Yoga gemacht haben, in den Sinn,
was ich Zuhause dann auch weiter gut geübt habe. Wir hatten mal darüber gesprochen, ob wir uns vorstellen könnten, unter der Geburt zu Tönen
und ich muss sagen, das konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich, da ich von Natur aus ja eher der ruhige Typ bin😉
Umso schöner, dass gerade das mich dann aber super durch die Geburt begleitet hat!

Es fing  kurz vor Mitternacht an, also genau 3 Wochen vor dem ET. Wir lagen schon im Bett, kurz vorm Einschlafen, und ich hab‘ nochmal schnell gegoogelt,
wie sich Wehen bemerkbar machen. Ich wollte ja vorbereitet sein, denn mein Partner musste ja am nächsten Tag wieder zur Arbeit und ich würde allein sein.
Nachdem ich dann das Handy zur Seite gelegt und das Licht ausgemacht hatte, platzte auf einmal die Fruchtblase! Supi, jetzt Licht schnell wieder an und erstmal tief durchatmen🙂
Jetzt geht’s wohl doch schon los! Ich dirigierte meinen Partner vom Bett aus an, was er schonmal alles bereitlegen soll – Taschen waren ja soweit gepackt – und dann kündigten
wir uns auch schonmal im Kreissaal an. Dort angekommen, wurden wir schon von furchtbarem Geschrei anderer Frauen empfangen – was mir dann doch ganz schön Angst einjagte,
aber da musste ich ja nun durch😉 Es setzten bei mir noch keine Wehen ein und somit musste ich die Nacht auf Station verbringen, mein Partner fuhr wieder heim.
Am nächsten Tag erklärte man mir, dass die Wehen gegen Mittag eingeleitet werden, wenn sie bis dahin nicht von selbst einsetzen würden.
So war’s dann auch, ich bekam ein Gel einmassiert und dann hieß es Warten. Mein Partner und ich gingen nochmal im Park spazieren … dort beim Laufen merkte ich erste Ziehen im Unterleib.
Die wurden auch schon stärker und regelmäßiger. Da fing ich schon an, mich ganz bewusst auf die Bauchatmung zu konzentrieren.
Wir gingen langsam wieder zurück Richtung Kreissaal. Dort angekommen, ging es mit den Wehen auch schon immer stärker weiter.
Von da an summte ich auch schon ganz leicht einen tiefen Ton😉 Zur Entspannung nahm ich ein warmes Bad, welches die Wehen dann natürlich immer weiter verstärkten.
In dieser Phase habe ich dann am Tönen immer weiter festgehalten, konzentrierte mich auf ein langes tiefes „In-den-Bauch-Einatmen“ und tönte dann immer energischer, länger und lauter wieder aus.
In den Wehenpausen erinnerte mich die Hebamme sogar – wie du im Kurs – an Sachen wie alle Anspannung im Gesicht und Kiefer wieder zu lockern usw. und tatsächlich hatte ich in diesen Pausen sogar
immer mal wieder eine Art „Kurztraum“, der mit der Geburt gar nichts zu tun hatte … ich war anscheinend einfach relativ entspannt und konnte meine Gedanken in eine positive Richtung lenken. Echt erstaunlich!🙂
Die andere Hebamme, die immer mal dazukam, sagte dann „Man muss immer nur dem „Gesang“ nach, wenn man dich sucht.“😉

Naja, und so war ich von dieser Geburt – mal davon abgesehen, dass es natürlich schon eine enorme Anstrengung und auch Schmerz ist – wirklich insgesamt positiv überrascht!
Die Hebamme kam sogar am nächsten Tag nochmal auf Station und lobte mich für das tolle Tönen und legte mir nahe, mir doch fürs nächste Mal zu überlegen, ob eine Hausgeburt denn vllt. auch was für mich wäre …
Naja, das kann ich mir zwar beim besten Willen noch nicht vorstellen, aber man soll ja nie NIE sagen😉

Ich wollte mich jedenfalls bei dir für die tollen Yogastunden und die Gesprächsrunden bedanken, so habe ich einen super Weg für mich gefunden, die Geburt zu bewältigen! Mein Partner war natürlich auch sehr stolz🙂
Kann auch nicht bestätigen, dass ich ihn unter der Geburt hätte verbannen wollen, er hat sich toll um mich gekümmert und ist sehr ruhig geblieben (anders als bei unserem Rollenspiel beim Yoga ;-))).

So, nun möchte ich dir aber auch unsere kleine Tochter Johanna Jana vorstellen, die mit 3060 g Gewicht und 50 cm Größe  zur Welt gekommen ist.

Es geht uns allen super, trotz der nächtlichen Wachphasen😉 Wir sind einfach nur stolz und überwältigt, für ein so kleines Wesen da sein zu können🙂

Soweit erstmal von uns🙂

Freue mich, von dir zu hören!

Ganz liebe Grüße
Kathrin Vollrath

BeckenBodenImpulse©

8 Mrz

BeckenBodenImpulse©

Workshop mit Patricia Fürst

Bild

BeckenBodenImpulse ©

ist ein von Patricia Fürst entwickeltes Trainingsprogramm zur Erforschung und Stärkung des Beckenbodens.

Das Besondere an diesem Training ist die Impulsarbeit. Durch gezielte Impulse soll der Körper wieder lernen, Bewegungen mit der Kraft des Beckenbodens zu verbinden und durch die jedem Menschen innewohnende körperliche Intelligenz zu speichern.

Der Workshop

Die Welt des Beckenbodens ist komplex, daher erklärt Patricia Fürst die Funktionen anhand eines Beckenbodenmodells. Wichtiger Bestandteil des Workshops ist aber auch der persönliche Austausch, die Wahrnehmung des eigenen Beckenbodens und die Übersetzung der Informationen über den Beckenboden anhand des Modells in die eigene Beckenbodenumgebung.

Eine speziell ausgearbeitete Übungsreihe bildet den zweiten Teil des Workshops. Hier erfahren die TeilnehmerInnen, wie sie ihre neu erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen können.

Kosten: Der 4-stündige Workshop (incl. halbstündiger Pause) kostet 40 Euro/Person

Termine

Patricia Fürst  reist mit ihrem Beckenboden Workshop an all jene Orte, wohin Frauen sie rufen. Bitte vereinbaren Sie individuell Ihren Termin und nutzen Sie dazu das Kontaktformular. Der Workshop findet ab 10 Personen statt.

Doula- Geburten begleiten

15 Feb

 Doula- Geburten begleiten

Was mache ich als Doula? Ich arbeite mit Frauen, den kleinen Menschen in den Frauen drin und denen, die sie begleiten.

Ich halte sie, nehme ihnen die Hitze, wenn sie schwitzen, nehme Ihnen die Kälte, wenn sie frieren. Ich gebe Ihnen zu trinken und zu essen, ich atme mit ihnen und manchmal schreie ich auch mit ihnen. Manche berühre ich mit sanftem Druck und andere wollen viel Gewicht spüren. Ich habe immer zwei Wechselunterröcke dabei, weil ich meistens nass werde. Es ist eine schöne Arbeit, wenn auch eine Nacht Schlaf verloren geht, den ich nie einholen kann. Ich kann einen Blasensprung riechen und auch, wenn die Geburt naht. Mein Adrenalin steigt in gleichem Masse wie das der gebärenden Frau, es ist schon ein Kick. Am Liebsten übergebe ich all diese Tätigkeiten denen, die der Frau am nächsten stehen. Oft sind das die Partner oder Partnerinnen, manchmal sind es liebe Freunde, manchmal auch die eigene Mutter. Es ist wunderschön, wenn alle sich vertrauen. Dann kann die Gebärende sich fallen lassen und im Loslassen passiert es – das Wunder der Geburt.

Seit dem Jahr 2002 darf ich Geburten begleiten. Meine Ausbildung zur Doula machte ich bei Doulas in Deutschland. Ich bilde mich regelmäßig auf internationaler Ebene fort.

„Frauen profitieren sehr von der Anwesenheit einer weiblichen Begleiterin, die nicht nur mit ihnen fühlt, sondern die auch über alles Bescheid weiß und deshalb so gut das Gefühl von Ruhe und Sicherheit vermitteln kann, auf das es in diesen Stunden so sehr ankommt.“

(Dr. Kierin O ́Driscoll und Dr. Declan Meagher)

                                            Wissenschafltiche Studien

Die kontinuierliche Unterstützung durch eine Doula während der Geburt senkt die Kaiserschnittrate um 50%, den Einsatz der Geburtszange um 40%, die Nachfrage nach einer PDA um 60%, die Oxytocin-Verabreichung um 40% und die Geburtsdauer verkürzt sich um 25%.*

Eine aktuelle Studie von Hodnett at al., University of Toronto, bestätigt diese Ergebnisse und kommt zusätzlich zu dem Ergebnis, dass die Vorteile einer Doula um so größer waren, wenn die Begleitung schon früh während der Wehen beginnt und wenn die Doula nicht zum Personal des Krankenhauses gehört (Hodnett et al. Cochrane Database Systemic Review 2003;(3):CD 003766/DHZ. Diese Meldung wurde der Deutschen Hebammen Zeitschrift 12/2003, S. 4 entnommen).

* Quelle: Marshall H. Klaus, John H. Kennell, Phyllis H. Klaus:
Doula, Der neue Weg der Geburtsbegleitung. Mosaik Verlag 1995. Seite 70.

Was sind meine Aufgaben als Geburtsbegleiterin?

Vor der Geburt

Vor der Geburt werden wir zusammen herausfinden, was Deine persönlichen Wünsche für die Geburt sind. Sehr wichtig ist für mich die Zusammenarbeit mit Deinem Partner bzw. der Person(en), die Dich durch diese ereignisreiche Zeit begleitet und der Du vertraust. Wir lernen uns kennen und finden für Euch einen ganz individuellen Weg zur Geburt. Du kannst meine Yogakurse für Schwangere besuchen. Dort erfährst Du alles, was Du für die Geburt brauchst. Yoga schenkt Dir die nötige Ruhe und Entspannung und bereitet Deinen Körper bestens auf die Geburt vor. Du lernst andere Schwangere kennen und kannst Dich über alles austauschen, was Dich während dieser Zeit der Veränderung beschäftigt. Ausserdem bin ich zertifizierte Hypnobirthing Leiterin und Beckenbodentrainerin.

Kurstermine findest Du in der Rubrik Termine & Preise

Vor dem Geburtstermin

Teil meiner Präsenz als Doula ist es, Dich/Euch bei wichtigen Entscheidungen zu begleiten. Bei Bedarf besuchen wir gemeinsam den Ort, wo Du gebären wirst. Vorher besprechen wir, was Du brauchst, um Dich dort wohl zu fühlen. Außerdem besuche ich Dich und Deine/n PartnerIn zuhause, um Euch näher kennenzulernen. Hier können wir ganz persönliche Themen und Fragen klären. Besonders wichtig ist mir beim Hausbesuch mich mit Deinem Partner/Deiner Partnerin zu verbinden. Der Partner/die Partnerin kann sich bei einer Geburt unbewusst mit ungelösten Fragen über Sterblichkeit und Sexualität quälen, über die Identifikation mit dem Geburtsvorgang und der eigenen Rolle dabei. Bei den Hausbesuchen vor der Geburt werde ich alles tun, um  all die Unsicherheiten auszuräumen und Euch Werkzeug an die Hand zu geben, damit ihr Euch bei der Geburt auf das Wesentliche  konzentrieren könnt.

Während der Geburt

Sobald Deine Wehen einsetzen und Du mich rufen möchtest, bin ich für Dich da. Ich werde Dich durch alle Prozesse der Geburt begleiten, Dir Halt und Sicherheit geben. Euch als Paar werde ich unterstützen, einen geschützten Raum zu schaffen, indem ihr in Liebe Euer Kind gebären könnt.

Umfassende Kenntnisse über den natürlichen Geburtsvorgang verhelfen mir als Doula zu innerer Ruhe und Zuversicht. Als Doula arbeitete ich mit den Hebammen vor Ort zusammen und werde mein möglichstes tun, um ihre wertvolle Arbeit zu unterstützen. In einer Klinik kommt es oft vor, dass eine Hebamme mehrere Geburten gleichzeitig zu betreuen hat und daher die Gebärende (mit ihrer Begleitperson) die meiste Zeit auf sich alleine gestellt. Als Doula bilde ich das Bindeglied zwischen Hebamme und Gebärender und bin ungeteilt für Dich und Deine/n Partner/in da. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, wann mein Beistand und meine Unterstützung gebraucht werden und wann ich einfach nur still dabeisitze, während die Frau sich auf ihren inneren Geburtsprozess einlässt. Für die Doula ist es oftmals leichter als für den Partner/die Partnerin, von einer Rolle, in der sie führt, anleitet oder Vorschläge macht, in eine stillere ermutigende oder auch in jede andere Rolle überzuwechseln, die jeweils in dem sich ständigen verändernden Fluss des Geburtsgeschehens erforderlich ist.

Wie die Aufgabe des Partners/der Partnerin, so ist auch die der Doula keine medizinische, doch ihre Erfahrung mit Geburten gibt ihr großes Selbstvertrauen und Wissen.

Nach der Geburt

Nach der Geburt besuche ich Euch ein weiteres Mal. Bei diesem Zusammentreffen erzähle ich Dir/Euch die Geburt, so wie ich sie erlebt habe. Du erhältst von mir einen persönlichen Geburtsbericht, gerichtet an Dein Kind.

Meiner Erfahrung nach ist das gemeinsame Durchsprechen der Geburt von großer Wichtigkeit, so dass die Eltern ihre positiven oder auch negativen Gefühle mitteilen können. Ich erinnere an Details, die den Eltern möglicher Weise entfallen sind. Fast allen Müttern tut es gut, wenn sie jede noch so kleine Einzelheit hören und damit mögliche Gedächtnislücken in ihrer Erfahrung schließen können. Häufig haben Mütter das Gefühl, sie hätten da und dort versagt. Der gemeinsame Rückblick mit mir als Geburtsbegleiterin hilft ihnen zu verstehen, was während der Geburt tatsächlich geschehen ist. Es ist eine Gelegenheit, das Selbstbild der Mutter positiv zu verstärken, indem die Doula ihr die enorme Kraft vor Augen hält, die sie bei der Geburt entwickelt hat, und die Natürlichkeit, mit der ihr Körper seinem uralten biologischen Wissen gefolgt ist. Wenn es Komplikationen gegeben hat, helfe ich der Mutter, diese Erfahrungen zu verarbeiten und manches vielleicht auch unter einem anderen Blickwinkel zu verstehen.
Natürlich wollen wir auch ein bißchen feiern.

Rückbildung nach der Geburt

Ab dem 3.Lebensmonat deines Babys würde ich mich freuen, Dich mit oder ohne Baby in meinen Rückbildungskursen begrüßen zu dürfen, damit Du Dich nicht allein fühlst mit Deiner neuen Lebenssituation rund um Windeln, Schlafentzug und Babys allerneuesten Fortschritte.

Kurstermine findest Du in der Rubrik Termine & Preise

Kosten

Eine Kostenübernahme der Krankenkassen gibt nur sehr selten.

Mein Angebot richtet sich ausdrücklich an Frauen und Ihre Partner/Innen aller Gesellschaftsschichten. In einem persönlichen Gespräch können wir über Deine persönliche Situation sprechen. Wir finden eine Lösung.

Genauere Informationen findest Du in der Rubrik Termine & Preise

Gemeinsam ins Jahr 2014

31 Dez

Liebe Frauen und Besucher meines Blogs. Ich möchte mich für Eure Präsenz und Eure Unterstützung im Jahr 2013 bedanken. Mit vielen von Euch verbinden mich intesive Gespräche und Erlebnisse. Schön, mit Euch zu leben!

LEBE

Lass dich fallen

Lerne Schlangen zu beobachten

Pflanze unmögliche Gärten

Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein

Mache kleine Gesten

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit

Freue Dich auf Träume

Weine bei Kinofilmen

Tu Dinge aus Liebe

Mach eine Menge Nickerchen

Gib Geld weiter

Mach es jetzt

Glaube an Zauberei

Lache eine Menge

Nimm Kinder ernst

Bade im Mondlicht

Lies jeden Tag

Stell dir vor, du wärst verzaubert

Höre alten Leuten zu

Freue dich

Lass die Angst fallen

Unterhalte das Kind in dir

Umarme Bäume

Schreibe Liebesbriefe

Lebe

( Gedicht von Joseph Beuys)

I support You!

6 Aug

Liebe Frauen, I support you!
Mehr möchte ich zu diesem Artikel, den mir eine liebe Mitmutter geschickt hat, nicht sagen.
Fühlt Euch frei selbst zu entscheiden, wie ihr Euer Kind ernährt. Es gibt Gründe, die wir respektieren sollen – für beide Seiten. Busen oder nicht Busen!
i support you

I Support You: The Conversation We Should Be Having About Breastfeeding And Formula

“When I was a Formula Mom, I used to pour formula into Medela bottles, so that the other moms at playgroup thought that it was pumped breastmilk. I felt their eyes on me. I felt shame, and embarrassment. I was different.

Now I am a Breastfeeding Mom, and I get funny looks and nasty stares when I nurse in public. I feel everyone’s eyes on me. I feel shame, and embarrassment. I am different.”

Kim Simon has been on both sides of the breastfeeding divide, first as the mother whose breasts simply did not produce milk and now as a mother who breastfeeds exclusively. The words above are hers, a description of the way women who have made one choice too easily judge those who made a different one. And she is sharing them today — the first day of World Breastfeeding Week and National Breastfeeding Month — because she hopes to end the judgement and close the gap.

The purpose of this week and month, of course, is to celebrate a mother’s role as her newborn’s source of nutrition, and to declare that no woman should be ashamed to nurse whenever or wherever a child is hungry. But, Simon warns, too often the message that mothers need to be supported in their decision to breastfeed can obscure the equally important message that ALL mothers need to be supported in whatever ways they choose to feed their child.

So as this month begins, and sites like HuffPost Parents fill with discussions of breastfeeding, three bloggers have joined together under the banner “I Support You.” The three cover the whole of the nurse-or-not spectrum: Simon, who has written about her different paths with each of her children here on HuffPost and on her blog Mama by the Bay; Suzanne Barston, who blogs at Fearless Formula Feeder and is the author of “Bottled Up: How the Way We Feed Babies Has Come to Define Motherhood, and Why It Shouldn’t”; and Jamie-Lynne Grumet, who you probably saw on the much discussed cover of Time Magazine last year nursing her 4-year-old son, and who blogs at I Am Not The Babysitter.

The I Support You team has started collecting messages from mothers to each other, photos that say we might lead different lives but we share wanting the best for our children in common.

“We all feed our children differently, but we are all feeding with love, and in ways that work for our individual circumstances and family dynamics,” they explain in a mission statement running simultaneously today on all three sites. “I Support You is the first step in helping formula-feeding, breast-feeding, and combo-feeding parents to come together and lift each other up with kindness and understanding.”

I read their posts and exhaled. It has been nearly two decades since I last nursed an infant and yet the feelings from back then — that I was always doing something wrong — are surprisingly close to my surface. The early months and years of motherhood made me feel as though I was in a play and everyone else had the script but me. They knew their lines, they had the answers, I was making it up as I went along.

I breastfed my first son for a year, because that’s what good mothers do, but I almost never did so in front of anyone but my husband, which meant I spent a lot of time hiding in bathroom stalls and the cramped back seats of cars. With my second son I stopped nursing just short of three months, because a bout of mastitis walloped me with 103 fever and I just couldn’t stand it anymore. I have never admitted that in print until just now, because wouldn’t a more committed mother have soldiered through?

Why do we do that to each other, Simon, Barston and Grumet ask — why do we push each other down when we should lift each other up? Why do we force mothers to hide, or feel shame or pour formula into Medela bags? It is unkind and unhelpful — and takes energy that we could be spending educating and embracing each other.

As Simon writes:

We are standing together, and we’re asking you to stand up with us. You, at the La Leche League meeting. You, in the lactation consultant’s office, perfecting your newborn’s latch. You, in the Nordstrom’s dressing room, nursing quietly on the couch. You, at your older son’s baseball game, nursing openly in the bleachers. You, who have cried rivers of tears over your feeding choices, and you, who chose without fear.

I support you.

You, in your hospital gown, asking the nurses for formula. You, shaking a bottle with one arm while your baby snuggles close in the other. You, who have researched the healthiest, most tummy-friendly formulas. You, who pump and mix and combo-feed. You, who have cried rivers of tears over your feeding choices, and you, who chose without fear.

I support you.

You, with your partner, as you feed the baby that you are hoping to adopt. You, who had a mastectomy and are locking eyes with new life. You, who chose your mental health, or your physical health, or your freedom, or your lack of freedom, so that you could feed your baby in a way that protected both of you. You, the Daddy who is finger-feeding your infant. You, the Mommy who lovingly pours formula into a G-Tube. You, at the NICU, pumping your breasts by the light of the machines that are keeping your baby alive. You, with the foster child who you are loving back to health. We see you. You are a part of this conversation too.

We support you.

For Barston, the message is important because it sets the tone for a lifetime of parenting. She writes:

There’s a lot of research out there about imprinting, and how first experiences affect infants. But isn’t new motherhood a sort of infancy, itself? Here you are, reborn into mother, your skin and organs and thoughts raw and foreign. Everything is new. Everything is a first, postpartum — your first shower, the first time you have sex, the first time you take the baby for a walk, the first time you feel confident in your new role. Is it surprising, then, that your first social interactions as a mother don’t imprint on you in the same way a new food imprints on an infant’s taste buds?

For Grumet, in turn, the message is important because it frees us from unproductive guilt and allows us to focus on what really matters:

After the Time cover came out, comments about child-led weaning (ranging from the ignorant to the ridiculous) made me realize how lost we were as a society. Here we are arguing about multiple healthy options to nourish, love, and parent our children, when in reality we are wasting our energy worrying about nothing when there are legitimate concerns about nutrition in our own country and globally. There are many mothers who have no options.

I plan for my message to say: „To all those mothers who’ve learned the difference between the mother you think you will be and the one you actually are — I Support You.“

What’s yours?

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